Der Campingplatz – Traumurlaub für Kinder

Camping Jahr 1: Der Einstieg
Das erste Mal campen waren wir mit dem Lausbub als er 4 war. Drei Tage mit Zelt auf einem Campingplatz im Westerwald. Leider gab es auf diesem Campingplatz nur wenige Kinder in seinem Alter, sodass wir viel unternommen haben. Spaß hatte der Lausbub trotzdem, aber es war sehr anstrengend.

Camping Jahr 2: Ein kleines Abenteuer
Im darauf folgenden Jahr, wollten wir eigentlich nochmal auf einem Campingplatz zelten. Allerdings war für die Woche, in der wir den Lausbub hatten starkes Gewitter und Regen angesagt. Also was tun? Zu Hause bleiben, obwohl der Lausbub sich schon aufs Camping freute? NIEMALS! Uns das Zelt bei Starkregen unterspülen lassen und eventuell bei starkem Blitz und Donner mit dem Lausbub nachts im Zelt sitzen? AUCH NICHT SCHÖN!

Also beschlossen wir das Zelt auf dem großen Grundstück meines Elternhauses aufzustellen. Denn so konnten wir campen und hatten die Möglichkeit ins Haus zu gehen, falls es zu heftig wurde. Außerdem ist die Nachbartochter 1 Jahr jünger als der Lausbub und so war auf jeden Fall schonmal ein Kind zum Spielen vor Ort. Gesagt, getan: Wir bauten unser Zelt also ca. 100m vom Haus entfernt an einem kleinen Tannenwäldchen auf. Wieder machten wir in den 3 Tagen, die wir da waren, viele Ausflüge und wenn wir zurück kamen, spielte der Lausbub mit der Nachbarstochter. Und das angesagte schlechte Wetter? Oh ja, das hatten wir! In einer Nacht, gab es ein Gewitter wie es der Herzensmann und ich noch nicht erlebt hatten (wirklich!). Der Regen war so heftig, dass wir innerhalb von Sekunden komplett durchnässt gewesen wären und Donner und Blitz waren förmlich eins. Ich meine mich sogar daran erinnern zu können, dass der Boden ein wenig vibrierte. Dazu windete es ganz ordentlich, aber unser Zelt hielt.

Bildschirmfoto 2016-04-21 um 11.32.50.png Auto gepackt zum Camping.

Bildschirmfoto 2016-04-21 um 11.33.12.pngBildschirmfoto 2016-04-21 um 11.33.22.png
Zelten auf der Wiese meines Elternhauses.

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Spielen mit der Nachbarstochter.

Normalerweise hat der Lausbub einen sehr tiefen Schlaf, aber dieser Krach weckte ihn natürlich auf und ich hatte schon die Befürchtung, dass er Angst bekommen und zu Weinen beginnen würde. Weil was dann? Raus konnten wir SO nicht! Dazu muss man sagen, dass der Lausbub in diesem Alter sich so in das Heulen hinein steigern konnte, bis er sich übergab. Also nicht gerade eine Vorstellung, die man in einem von Wind und Regen durchrütteltem und Blitz und Donner umgebenem Zelt gerne hatte.

Doch nichts geschah. Der Lausbub beobachtete und zählte mit uns die Blitze und irgendwann war es dann auch vorbei. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Herzensmann und ich in dieser Nacht mehr Angst hatten als der Lausbub. Denn ich habe niemals mehr ein solches Gewitter miterlebt (zumindest nicht in einem Zelt). Lausbubs Kommentar am nächsten Morgen dazu war: „Wenn es nächste Nacht schlimmer wird, gehen wir aber ins Haus.“ Da konnten der Herzensmann und ich uns nur ansehen und schallend lachen.

Camping Jahr 3: Das erste Jahr mit Wohnwagen oder: Ach, so geht es auch?
Jahr Nummer 3 und der Lausbub wollte gerne wieder mit uns Campen gehen. Diesmal sollte es eine ganze Woche werden, da er ja jetzt schon 6 Jahre alt war. Eine Woche schlafen im Zelt, Umziehen in gebückter Haltung, Klamottenchaos und wenig Platz. Besonders dem Herzensmann war anzusehen, dass für ihn drei Tage ok, eine ganze Woche jedoch zu viel war. Also überlegten wir hin und her, was wir machen sollten, durchforsteten das Internet nach Pauschalreisen, die in den Sommerferien allesamt sehr teuer waren und landeten dann doch wieder auf dem Campingplatz, jedoch mit dem Kompromiss: Dann aber nicht mit Zelt. Ok. Mietbare Hütten? Gab es da, wo wir hinwollten nicht. Miet-Wohnmobil: Hallo?!? Wir wollen das nicht kaufen!! Außerdem kann man dann keine Ausflüge machen, sondern steht die ganze Zeit fest.

Mit-Wohnwagen: Bezahlbar, aber wie sollen wir das machen, wenn keines unserer Autos eine Anhängerkupplung hat? Hmmmmmm…. Noch ein Auto dazu mieten? Neeeeee. Also haben wir hin und her überlegt, bis wir darauf kamen, dass mein Vater ein Auto mit Anhängerkupplung hatte. Aber ob der sein Auto, gegen unseres tauschen würde für die Zeit? Versuch macht klug. „Duuuu Papa….“. Ach wie passend. Er war in dieser Zeit selbst im Urlaub und würde sich zum Flughafen fahren lassen. Also kein Problem. ERSTMAL!

Ok, die Planung stand. Da mein Vater im Westerwald wohnte, würden wir mit dem Auto des Herzesmannes in den Westerwald fahren, dort die Sachen umladen in das Auto mit Anhängerkupplung, dann den Wohnwagen holen und ab zum Campingplatz. Wir hatten extra einen gewählt, der nur 20km von der Campingwagen-Firma weg ist. Denn man weiß ja nie wie das so ist beim ersten Mal.

Soweit die Theorie! In der Praxis sah es so aus, dass wir das Auto bis unters Dach voll hatten mit Zeug. Campingtisch, Stühle, Grill, Kleidung, Spiele, Strandmuschel, Schlauchboot und und und…

Packchaos.jpg Zeug, Zeug, Zeug…

Beim Haus meines Vaters angekommen, ging es dann ans Umpacken. Wir räumten das Auto ganze zwei mal ein und wieder aus, da beim ersten Mal nicht alles hinein passte.

Miet-Wohnwagen.jpgDer Mietwohnwagen

Doch dann konnte es endlich los gehen. Wir waren alle drei wie aufgedreht. Wenig später nahmen wir dann unseren Miet-Campingwagen, den wir bisher nur von Bildern aus dem Internet kannten in Empfang. Toll!! „Das Vorzeit ist hier unten in der Tasche. Dort finden sie auch eine einlaminierte Anleitung. Die einzelnen Stangen sind nummeriert“, sagte die nette Dame von der Wohnwagenfirma zu uns. Noch ein paar Unterschriften leisten, die Kaution hinterlegen und es konnte los gehen. Wenig später trafen wir dann auch schon auf dem Campingplatz ein. Ein schöner Platz an einer Talsperre mit künstlichem Sandstrand, einem kleinen Spielplatz und viel grün.

Zuerst musste der Wohnwagen richtig hingestellt werden (in diesen Momenten bin ich ja froh, dass ich keinen Anhängerführerschein habe, denn rückwärts einen Anhänger gerade hinschieben würde wohl nicht zu meinen Stärken zählen, aber der Herzensmann kann sowas ja zum Glück), was auch nach ein paar Anläufen gelang. Ok, dann noch die Stützen unter den Wagen machen und schon konnten der Lausbub und ich einräumen, während der Herzensmann das Vorzeit auspackte. „Wo hat die Frau gesagt, ist die laminierte Anleitung?“, rief er mir zu. „In der Tasche mit den Vorzeltstangen“, antwortete ich. Doch Pustekuchen. Keine laminierte Anleitung, keine Nummern auf den Vorzeltstangen. Wir hatten wohl das Modell erwischt, bei dem es sowas nicht gab. Also standen wir da. Zwei, die noch nie ein Vorzeit aufgebaut hatten mit jeder Menge Stangen und keiner Anleitung.
Doch dann zeigte sich der erste Vorteil beim Camping auf einem Campingplatz. Es gibt immer hilfreiche Hände in deiner Nähe und so waren unsere Campingnachbarn ganz schnell zur Stelle als sie unsere Misere sahen und kannten sich zu unserem Glück mehr als gut aus. Der Lausbub vergnügte sich mittlerweile am Strand. Rapp-zapp stand das Zelt und wir hatten unsere erste Camping-Urlaubsbekanntschaft geknüpft, die über die ganze Woche halten sollte.

Zeltaufnau mit Nachbarn.jpg Die große Vorzelt-Aufbau-Aktion

Vorzelt und Wohnwagen.jpg

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Aber es hat dann doch geklappt

Der Rest der Woche war ein Kinderspiel. Der Lausbub hatte im null Komma nichts zu anderen Kindern Anschluss gefunden und war mit diesen unterwegs. Ab und zu mussten wir ihn suchen oder er kam von selbst an und suchte Beschäftigung, weil ihm gerade ein wenig langweilig war (dies war aber selten). 

Kinder unterwegs.jpg Lausbub unterwegs mit anderen Kindern.

Relaxen in der Strandmuschel.jpg Auch der Lausbub muss mal relaxen

Ansonsten war er mit den anderen Kindern auf dem Platz unterwegs. So ging eine Woche wie im Flug vorbei und der Lausbub wollte eigentlich noch gar nicht nach Hause, als wir unsere Sachen leider packen mussten, um den Wohnwagen zurück zu geben, die Autos umzuladen, zu tauschen und wieder nach Hause zu fahren.

Der Platz selbst ist klein, was ihn sehr übersichtlich macht, wenn man das Kind sucht, hat einen kleinen Spielplatz, der sich direkt unter der von uns gemieteten Parzelle befand und liegt an einer Talsperre, welche einen separaten Nichtschwimmerbereich mit Bademeister im Sommer hat. Die Kinder können Kettcars oder Fahrräder ausleihen oder sich im kleinen Kiosk Zeitschriften oder etwas Süßes holen. Falls mal keine Lust zu kochen besteht, gibt es ein teures, aber gutes Restaurant auf dem Platz.

Nichtschwimmerbereich.jpg

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Glitzernde Talsperre.jpg

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Camping Jahr 4: Das zweite Jahr mit Wohnwagen: Zwischen Entspannung und Langeweile
Da die Wohnwagen-Miet-Aktion im dritten Jahr so gut geklappt hatte, sollte es nun im vierten auch wieder so sein. Diesmal hatten wir allerdings einen eigenen Wagen mit Anhängerkupplung, den uns das Schicksal zugespielt hatte (aber das ist eine Story für sich). Diesmal sollten es zwei Wochen werden. Kaum angekommen, war der Lausbub auch schon auf dem Platz, den er nun schon aus dem letzten Jahr kannte unterwegs, während wir den Wohnwagen richtig hinstellten (auch das klappte nun schon besser), das Auto entluden (was nun nicht mehr ganz so voll gepackt war) und das Vorzeit aufbauten (was nun auch eine beschriftete Anleitung hatte).

Alles also wesentlich entspannter. Auch in diesem Jahr, hatte der Lausbub sofort Anschluss gefunden und war regelmäßig kaum, dass er die Augen auf hatte draußen auf dem Platz unterwegs. Man merkte ihm an, dass er wesentlich selbständiger agierte, als noch in den Vorjahren oder zu Hause. So hatten wir ihm beispielsweise in den Wohnwagen eine Tasse mit „Urlaubsgeld“ gestellt, welches er sich prima einteilte. Er war auch viel pünktlicher zu verabredeten Zeiten da. Langeweile kam dank seinem neuen Kumpel, dem Sohn eines Dauercampers gar nicht auf. Die beiden waren non stop unterwegs und Ausflüge wollte der Lausbub gar nicht machen. Dadurch hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt. Denn der Herzensmann und ich saßen den ganzen lieben langen Tag vorm oder im Wohnwagen/Vorzelt, um da zu sein, wenn der Lausbub etwas brauchte. Besonders abends war dies teilweise sehr öde.

Erst gegen Ende, fanden wir heraus, dass der Vater des Lausbub-Kumpels abends mit ein paar anderen immer auf der Terrasse des Restaurants sitzt. Also machten wir Bekanntschaft und gesellten uns dazu. Dadurch kam natürlich die Sprache auch auf Dauercampingparzellen, denn die meisten der Menschen mit denen wir dort nun zusammen saßen waren Dauercamper.

Ich glaube ihr ahnt es schon: der Reiz in uns war geweckt.
– Kein Auto mehr voll packen, weil das meiste da ist.

  • Kein Wohnwagen mieten mehr und mit 80km/h zum Campingplatz schleichen.
  • Kein Stützen und Vorzeit aufbauen mehr.
  • Ein Ort zum Abschalten wann immer man will (denn der Campingplatz liegt von unserem Zuhause nur 1h 15 min. entfernt.

WIR WAREN/SIND INFIZIERT!

Camping Jahr 5: Die eigene Parzelle
In den kommenden Monaten beobachteten wir die Angebote auf dem Campingplatz, was freie Parzellen anging. Eins war uns klar: Wir würden gerne eine fertige Parzelle übernehmen. Mit Wohnwagen, Vorzeit und was so dazu gehört. Denn für eine Neueinrichtung fehlte uns zum einen das Geld und zum anderen sind dafür 1h 15 min. dann doch zu viel. Denn in den Ferien und an Sonntagen darf auf dem Campingplatz nicht gehämmert, gesägt und aufgebaut werden.

Im März diesen Jahres wurden wir dann endlich fündig. Unser Traum wurde war und was soll ich sagen: Bisher sind wir fast jedes Wochenende dort gewesen (auf jeden Fall jedes Kinderwochenende). Der Lausbub ist überglücklich und wir sind es auch. Bisher war es ja noch etwas kalt und auch das Wetter spielte nicht immer mit, aber ich würde sagen, wir sind angekommen unter den Dauercampern. Der Lausbub lernt jedes Mal neue Dauercamping-Kinder kennen und möchte am liebsten gar nicht mehr dort weg (nach dem letzten Wochenende gab es sogar ein paar Tränchen). Wir sind auch entspannter geworden, denn der Lausbub kennt sich nun bestens auf dem Platz aus und weiß an welchen Stellen er uns suchen und finden kann. Dadurch sind wir nicht mehr an den Wohnwagen und das Vorzeit gebunden. Es ist einfach viel entspannter. Wir packen zu Hause, ein paar Kleidungsstücke ein und los gehts. Selbst waschen könnten wir unsere Sachen vor Ort, bevor wir nach Hause fahren.

Bildschirmfoto 2016-04-21 um 11.03.08.png Unsere ParzelleBildschirmfoto 2016-04-21 um 11.02.39.pngUnsere Tür zum Vorzelt.

Bildschirmfoto 2016-04-21 um 11.02.30.pngDa kann man es sich gut gehen lassen.

Im festen Vorzelt.jpg
Ein festes Vorzelt bietet Platz und Atmosphäre

Der Lausbub war in den Osterferien mit dem Herzensmann schon eine Woche auf dem Platz. Leider konnte ich aufgrund meiner Knie-OP nicht mit, aber ich freue mich schon auf die Sommerferien.

Für mich ist dieser Campingplatz ein Stück Heimat, denn ich bin im Westerwald aufgewachsen. Dazu kommt noch, dass unsere Parzelle im Lärchenweg liegt. Ich glaube das war einfach eine Schicksalsfügung, denn mein Elternhaus, welches ich leider nach ihrem Tod verkaufen musste, liegt auch im Lerchenweg (nur ein wenig anders geschrieben). Sobald man auf den Platz kommt, breitet sich ein wohliges Urlaubsgefühl aus. Schon eine Übernachtung ist erholsamer als ein ganzes Wochenende zu Hause. Nicht dass wir es zu Hause nicht schön hätten, aber es ist einfach anders.
Was mich für den Lausbub freut ist, dass der Campingplatz im hohen Westerwald liegt. Dadurch ist die Chance auf Schnee (die er zu Hause kaum hat) im Winter sehr hoch und in der Nähe gibt es eine Rodelbahn mit Skilift, die wir gewiss im Winter mal testen werden.

Ankündigung: Es folgt noch ein allgemeiner Blogpost zum Thema Camping mit Kindern im Vergleich zum Aufenthalt in einem Hotel. Wann ich dazu komme weiß ich noch nicht. Schaut einfach ab und zu mal rein oder fragt nach bei twitter bei @DieNichtMama .

Und jetzt seid ihr dran:
Welche Erfahrungen habt ihr mit Camping gemacht? Vielleicht habt ihr ja auch schon eine kleine Abenteuergeschichte erlebt. Wenn 2-3 zusammen kommen, würde ich sie gerne in einem der nächsten Blogposts veröffentlichen.

 

Und plötzlich werden sie von ganz alleine groß…

  


Wie soll ich bloß anfangen, ohne dass es kritisierend klingt?
Hmmm…. jedes Kind ist anders, jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich schnell und jedes Kind merkt selbst, wann es soweit ist sich weiterzuentwickeln und es passiert dann ganz automatisch. 

  • Soweit die Theorie, die ich durchaus anerkenne.

Dennoch fällt es mir beim Lausbub oft sehr schwer, nicht von meinen eigenen Erfahrungen auf ihn zu schließen. Da ich, wie regelmäßige Leser wissen, noch keine eigenen Kinder habe, beziehen sich diese Erfahrungen auf meine eigene Kindheit. Auch hier sehe ich ein, dass es eine andere Zeit war und trotzdem habe ich zur Zeit keinen anderen Vergleichswert, da ich auch die Lausbubfreunde zu selten sehe, um mir über sie ein Urteil zu erlauben und zu Lausbub-Freunde-Eltern gar keinen Kontakt habe (denn den hat schließlich die Lausbub-Mama und da diese gerne Aussagen von anderen soweit rumdreht bis etwas Schlechtes dabei rauskommt, versuche ich erst gar nicht einen solchen Kontakt aufzubauen). Aber darum soll es hier auch gar nicht gehen, sondern um die neusten Entwicklungsschritte des Lausbubs.

Die erste Entwicklung:

Wer gestern Abend meinen Tweets auf @DieNichtMama gefolgt ist, wird eventuell diesen Tweet gelesen haben:

   

Worauf ich ja von ein paar meiner Lieben aus der Timeline ein wenig den Kopf zurecht gerückt bekam:

   

  

  

Ihr habt ja vollkommen Recht. DAS ist die Lausbub-Papa-Zeit ganz ohne DieNichtMama und Vater-Sohn-Spiele sind nun mal meist etwas wilder und das soll auch so sein. Trotzdem war ich gestern wohl ein wenig eifersüchtig, wo  vor allem mein eigener Kinderwunsch dran Schuld ist. Ich will – ja ich WILL und nicht MÖCHTE) auch endlich ein kleines Würmchen ins Bett bringen und zählen, wenn es um ins Bett gehen geht – … aber ich schweife schon wieder ab… Denn im Nachhinein, war meine Eifersucht völlig unbegründet, denn der Herzensmann kam kurze Zeit später die Treppe herunter, um mit mir einen schönen Abend zu verbringen. Die Kitzelaktion beruhte ganz alleine auf der Tatsache, dass der Lausbub gar nichts vorgelesen haben wollte.

NANU?!!? Der Lausbub, der Vorlesen unbedingt brauchte um einschlafen zu können?!?
Der Lausbub, der vor einigen Monaten noch behauptete, dass Lesen vollkommen unnötig sei. Denn es gäbe ja Fernsehen und Hörspiele?!? Naja, ok, ganz so verweigernd ist er nun nicht mehr. Immerhin war Gregs Tagebuch wohl sehr überzeugend, denn er liest nun mittlerweile Band 2. Zwar langsam, aber er liest und das vollkommen freiwillig morgens, während wir noch schlafen (denn der Lausbub steht auch am Wochenende um 7 Uhr auf).

Heute Morgen beim Frühstück kam es sogar soweit, dass er mit dem Herzensmann absprach, dass sie das ja öfters so machen könnten und dass er danach ja auch noch ein wenig alleine Lesen könne. Ich bin baff, aber ich harre mal der Dinge, die da kommen.

 

Die zweite Entwicklung:

Das zweite Mal verblüffte mich der Lausbub heute am Nachmittag. Wie schon einige Male vorher, haben wir einen seiner Freunde als Spiel- und Übernachtungsgast hier. Bisher sind wir mit den Jungs immer zum Spielplatz gegangen, was vor allem daran lag, dass die Lausbub-Mama sehr ängstlich ist und dem Lausbub kaum etwas zutraut. Als er 5 war, hatten wir hier einen riesigen Stress, weil wir ihn hier auf dem bis auf die Einfahrt abgeschlossenen Hof hatten Fahrrad fahren lassen, ohne dass wir draußen dabei waren (dazu muss gesagt werden, dass wir ein großes Wohnzimmerelement haben, von dem aus wir den ganzen Hof überblicken können). Naja, Schnee von gestern…

Zumindest kam es heute dazu, dass der Lausbub den Herzensmann fragte, ob er mit seinem Freund ALLEINE auf den Spielplatz dürfe. Ich saß zu dieser Zeit im Wohnzimmer und war richtig baff über diese Frage des Lausbubs und insgeheim freute ich mich auch. Nicht, weil wir dadurch Freizeit haben (wirklich nicht!), sondern für seine Selbstständigkeit. Der Herzensmann schien das genauso zu sehen und willigte ein. Der Lausbub kennt den Weg zum ca. 8-10  Minuten weg gelegenen Spielplatz sehr gut und man braucht nur eine Straße zu überqueren und geht dann nur noch auf Rad- und Spazierwegen den Rhein entlang. Also spazierten die beiden mit der Vorgabe spätestens um 17 Uhr wieder hier zu sein los.

Hätte nicht gedacht, dass das so ein komisches Gefühl ist. Eigentlich hatte ich keine Angst, dass etwas passieren könnte. Schließlich waren die Jungs zu zweit und wir leben hier in einem sehr friedlichen Stadtteil (eigentlich eher ein Dorf). Trotzdem sagte ich irgendwann zum Herzensmann, dass wir ihnen vielleicht beim nächsten Mal einen Zettel mit der Telefonnummer mitgeben (denn der Lausbub kennt keine unserer Nummern auswendig).

Des weiteren machte ich mir irgendwie Sorgen, wie wohl die Lausbub-Mama reagieren wird und war sehr froh, dass die Entscheidung alleine vom Herzensmann ausgegangen war und nicht ich das erste Wort gehabt hatte. Nein, ich hatte brav im Wohnzimmer gesessen und mich an dieser Entscheidung gar nicht beteilt (auch wenn ich sie sehr unterstütze).

 

Auf jeden Fall bin ich gespannt wie es weitergeht!

Ab welchem Alter sind eure Kinder mit Freunden alleine durch den Ort gezogen?
Wie war das bei euch mit dem Vorlesen am Abend?


Update 21.02: Heute kam beim Frühstück schon die Frage,ob sie wieder los dürfen (diesmal mir Fahrrädern). Als wir die oben erwähnte Telefonnummer ansprachen, kam als Antwort vom Lausbub nur: „Wir brauchen keine Nummer. Ihr könnt und höchstens ein paar Pflaster mitgeben.“ – Gesagt getan. 

Wann ist er so selbständig geworden

 

 

 

 

Ein Tag im Schwimmbad 

Heute waren wir das erste Mal seit über einem Jahr mit dem Lausbub wieder im Schwimmbad. Dies lag vor allem daran, dass der Lausbub zu dieser Zeit noch große Probleme mit dem Duschen hatte und JEDES MAL (und das nicht nur gefühlt) das ganze Schwimmbad zusammenbrüllte, nur weil er die Haare waschen sollte. 
Dies lief nämlich zu dieser Zeit noch so ab, dass der Lausbub zu Hause in der Badewanne saß und ein GROßES Handtuch (ein Waschlappen reichte da nicht aus) um seine Augen legte und hinter dem Kopf zusammenhielt, damit auch jaaaaaaa kein Wasser ins seine Augen kam. Dass man mit dieser Methode den Hinterkopf nicht waschen konnte, war ihm ziemlich egal. Im Schwimmbad scheiterte diese Methode, da er erstens beim Haarwaschen nicht sitzen konnte und es zweitens keine bewegliche Brause gibt, welche man in die Hand nehmen kann und unter der Schwimmbaddusche saugt sich ein Handtuch natürlich direkt voll und verfehlt somit seinen Zweck. 
Mittlerweile ist dieses Verhalten zum Glück Geschichte, denn der Lausbub duscht nun seit ca. 1/2 Jahr ohne Probleme alleine im stehen, ob mit ablösbarer oder mit fester Brause (bitte denkt euch hier ein lautes Aufatmengeräusch). Daher haben wir unser versprechen von vor einem Jahr heute wahr gemacht. Denn wir hatten damals zu ihm gesagt, dass wir erst wieder mit ihm schwimmen fahren, wenn er alleine und ohne Gebrüll duschen kann (so wie sich das für einen mittlerweile 8jährigen auch gehört).
In der Schule hat der Lausbub mittlerweile Schwimmunterricht und durch die Erfahrungen, welche er auf dem Campingplatz dieses Jahr mit uns gemacht hat (ihr erinnert euch vielleicht, dass ich berichtete, dass er alleine mit einem Reifen um den Bauch schwamm), traut er sich nun auch mehr zu. So fuhren wir heute morgen voller Hoffnung auch mal ein wenig schwimmen zu können, anstatt nur auf der Treppe des Kinderbeckens zu sitzen oder den Lausbub auf dem Arm durch das Becken zu tragen (denn so lief es noch vor einem Jahr ab) ins nahe gelegene Hallenbad. 
Dort wartete der erste Fall von „DENKSTE!“ auf uns. Denn der Lausbub steuerte geradewegs auf das Kinderbecken zu, in dem das Wasser dem Herzensmann und mir mal gerade so bis zur Hüfte geht. In diesem wimmelte es zu dieser Zeit nur so von Kleinkindern mit Schwimmärmchen, Reifen, Luftmatratzen und ihren Eltern. Also „schwimmen“ ging hier so null Komma null gar nicht, selbst wenn wir uns mit der geringen Wassertiefe angefreundet hätten.

„Hier kann man doch gar nicht schwimmen, komm wir gehen ins Schwimmerbecken“ versuchte ich den Lausbub zu ermutigen. „Nein, das ist mir zu tief! Da kann ich nicht schwimmen. Ich kann nur hier schwimmen!“, war seine Antwort. Schwimmen? Zur besseren Vorstellung klickt bitte hier und ersetzt die Erwachsenen in euren Köpfen durch 3-5jährigen bewaffnet mit oben beschriebenen Gummischwimmhilfen und den dazu gehörenden Eltern und ihr habt die Situation im Kinderbecken heute morgen. Puuuhhhh !!! Ok, neue Taktik. Die „hier kannst du doch gar nicht richtig schwimmen-Taktik“ hatte nicht funktioniert. 
Plan B: Mitleid erregen: „Du, wenn der Papa und ich die ganze Zeit am Beckenrand oder im Wasser sitzen, wird uns kalt. Wir würden auch gerne ein wenig schwimmen.“. Das klappte !!! Zumindest zum Teil. „Ok, dann gehen wir ganz hinten in das Becken. Da kann ich auch schwimmen.“ Ein Fortschritt (wenn auch ein kleiner). Das Becken, was der Lausbub meinte ist das, nennen wir es mal, Familienbecken. Es gibt unterschiedliche Tiefen, einen Strudelkreisel, für die Kinder Poolnudeln und Schwimmbretter, Düsen und einen Massage-Wasserfall. Schwimmen war hier auf jeden Fall teilweise möglich, wenn nicht gerade jemand im Weg stand, denn Bahnen gibt es hier natürlich nicht und so läuft, schwimmt und rudert jeder kreuz und quer. Aber immerhin konnten der Herzensmann und ich so auch ins Wasser und mit dem Lausbub wenigstens ein paar Meter hin und her schwimmen. „Nein, das möchte ich nicht, ich hab da Angst.“, tönte es schon wieder, als ich vorschlug mal zum Strudel zu gehen. „Moment mal. Da bist du, als du vier warst schon auf dem Arm mit uns dadurch. Warum hast du denn jetzt Angst davor?“ – „Weiß ich nicht. Da war ich ja auch vier.“ Ääähhhmmm, Logik?!? Hallo?!? – „Aber man wird doch mutiger, wenn man älter wird, nicht ängstlicher“ (dass das nicht stimmt, sollte ich bald am eigenen Leib erfahren.). Schließlich traute er sich doch und war – wie das so oft mit Kindern ist – gar nicht mehr aus dem Strudel wegzubekommen. An meinen Rücken geklammert ließen wir uns eine Runde nach der anderen treiben und ich machte Späßchen für den Lausbub (tat so als sei die Düse zu stark und ich würde abgetrieben, beschleunigte und verlangsamte das Tempo nach Lust und Laune, hüpfte, tat so als wolle ich ihn abschütteln usw.). Der Lausbub hatte einen Heidenspaß!!! 
Doch ich wäre nicht ich, wenn ich mit damit zufrieden gegeben hätte, denn SCHWIMMEN war DAS ja auch noch nicht ganz. Also blieb ich dran. „Komm wir probieren das mal drüben. Im vorderen Bereich ist es auch nicht tiefer als hier. Wir sind ja bei dir und können ja auch jederzeit wieder zurück gehen…“ Irgendwann gab der Lausbub nach. Entweder, weil ihm mein Gequatsche auf den Nerv ging oder weil ich ihn wirklich überzeugt hatte und ab da wurde es ein richtig schöner Schwimmbad-Besuch. 

Zuerst stellte ich mich 1-2 Meter vor den Lausbub, der am Rand hing und er stieß sich ab und kam zu mir getrieben. Dann ging ich nach und nach immer einen Schritt mehr zurück, sodass der Lausbub nun mit jeder Runde ein kleines Stückchen mehr schwimmen musste. Das machte er wirklich super. Als ich nun soweit hinter der Treppe stand, dass er das Geländer nicht mehr so einfach mit ausgestrecktem Arm erreichen konnte, vereinbarten wir, dass er nur zu mir schwimmt und ich mit ihm auf dem Arm dann zurück zur Treppe gehe. Darauf ließ er sich ein und schwamm nun noch weiter. Ich war richtig stolz auf ihn und feuerte ihn sogar an „Super, das schaffst du, gleich bist du da, noch ein kleines Stück!“ Süß war seine Reaktion nachdem ich das 2-3 Mal gemacht hatte. „Bitte mach das nicht, weil dann freue ich mich und konzentriere mich nicht mehr richtig aufs Schwimmen.“ Ok, also war ich im Stillen stolz und feuerte nicht mehr an. 
Nachdem ich nun meinen Willen bekommen hatte und der Lausbub mehr als die Hälfte des Nichtschwimmerbereiches in einem durchschwommen hatte, gingen wir rutschen. Denn auch das ist etwas, was der Lausbub sich nun seit geschätzten 1-2 Monaten traut. 

Als wir das letzte Mal mit ihm dort waren, war daran noch nicht zu denken (noch nicht einmal auf dem Schoß sitzenden). Dabei ist das Becken in das man hineinrutscht mit 55cm Wassertiefe echt human und die Rutsche ist weder wirklich steil noch schnell. Aber naja. So ist das mit dem Lausbub halt. Wir hatten auf jeden Fall alle drei viel Spaß beim Rutschen und der Herzensmann und ich versuchten die beste Technik herauszufinden, wie man doch ein wenig Speed bekommt, während der Lausbub einfach nur Spaß am Rutschen selbst hatte. Alle waren zufrieden. 
Nach dem Rutschmarathon (wir waren bestimmt 6-7 Mal nacheinander drauf, mussten erst einmal die Mägen gefüllt werden. 
Frisch gestärkt und nach einer kurzen Entspannung im Whirlpool, blitzten schon wieder neue Ideen in mir auf. „Komm, lass uns mal raus gehen“ (es gibt ein beheiztes Becken, welches nach draußen führt. Natürlich erntete ich wiedermal wenig Begeisterung vom Lausbub. „Das ist mir zu kalt und zu tief.“ Doch wieder siegte die Beharrlichkeit und mit Lausbub an meinen Rücken geklammert, marschierten wir ins Außenbecken (was natürlich nicht kalt war). Es hat schon etwas besonderes im Herbst draußen schwimmen zu gehen. Hier war es nicht so laut, roch nicht nach Chlor und das bisschen Wind, was wehte, störte uns auch nicht. Während der Lausbub, immer mit einer Hand am Rand“ Tauchübungen machte, fand er ein Stück Gummischlauch, welcher auf dem Boden des Beckens lag (so wie ein abgeschnittenes Stück Gartenschlauch) und uns in der kommenden halben Stunde als wunderbare Spielzeug diente. Zuerst tauchten der Lausbub und ich danach. Für mich warf der Lausbub das Stück Schlauch weit ins Becken und für ihn legte ich es in der Nähe des Randes auf den Beckenboden (stehen konnte er hier nicht, denn das Wasser hatte eine Tiefe von 1,50m. So dass er richtig tauchen musste). Dann warfen wir uns das Stück zu. Auch der Herzensmann spielte mit und der Lausbub hatte den größten Spaß daran es erst ein Stückchen untergehen zu lassen, um es dann während des Sinkens zu „ertauchen“. 
Danach folgte Rutschmarathon Nr. 2 und ein erneuter Besuch im Strudel. Als es dann um den Massage-Wasserfall ging, erstaunte mich der Lausbub. „Nein, davor hab ich Angst! – Ok!“ Was? Wie? Ich hatte doch noch gar nicht angefangen zu argumentieren. Ok – und los !!! Eine erneute Erfahrung für den Lausbub und ein erneuter Spaß. 
Nur zum abschließenden Springen ins tiefe Wasser, brachte ich ihn nicht. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich nicht wirklich versucht habe ihn dazu zu überreden. Denn der Lausbub ist heute wirklich einige Male über seinen Schatten gesprungen. 

Er…

…ging einen Kompromiss ein und löste sich vom Kinderbecken und ging mit uns ins Familienbecken.

… schwamm zum ersten Mal im Schwimmerbecken und zwar ohne Rand in der Nähe bis über die Hälfte im Nichtschwimmerbereich (wo er aber nirgendwo stehen konnte)

… traute sich mit ins Außenbecken und tauchte dort im Wasser, wo er nicht stehen konnte nach einem Gegenstand

… vertraute mir und ging auf meinem Arm mit mir durch den Strudel und zum Massagewasserfall. 
Das ist für den Lausbub echt echt vieeel und natürlich bekam er das im Auto auch noch mal gesagt. Ich denke da sollten wir dran bleiben. Denn da winkt doch schon quasi das Seepferdchen, wenn der Lausbub so weitermacht und es wäre doch toll, wenn er das bei dem Herzensmann und mir machen könnte (also in der Zeit in der er bei uns ist). 

Bügelperlen backen – ich bleib dann doch lieber bei Plätzchen…

„Oh wow!“, entfuhr es mir, als ich auf Pinterest die Idee entdeckte so genannte „Suncatcher“ (Sonnenfänger) aus Bügelperlen zu machen. 

Suncatcher (Sterne)
Melted Beat suncatcher (Scheiben)

Die sehen soooo toll aus. Das muss ich nachmachen.

Ich entschied mich für die Version mit den Plätzchenausstechern (was sich als großes Glück herausstellte) und rapp zapp waren sie auch schon mit Bügelperlen gefüllt und wanderten in den Ofen. 

  
Die Vorfreude war groß ! 

Nach einiger Zeit, begann es ein wenig nach geschmolzenem Plastik zu riechen (klar, das war es ja auch, hatte ich aber gar nicht dran gedacht. Ist aber ja auch nicht schlimm). Puh, nach einer Weile zog der Geruch durchs ganze Haus. Aber egal. Wenigstens wird es toll (dachte ich!!!)
Dann war es endlich soweit. Alles war verschmolzen. In meiner Ungeduld versuchte ich natürlich einen Ausstecher nach oben zu ziehen, was dazu führte, dass das noch weiche Plastik sich mit nach oben zog.

Ok, dann muss ich halt warten, bis es sich abgekühlt hat. Aaaah, diese Ungeduld. Also nahm ich vorsichtig eine Form raus (Vorsicht heiß!) und hielt sie unter kaltes Wasser. 
So, nun nur noch rausdrücken uuuuund… 

Wieso geht das denn nicht???? 

„Herzensmann, bitte hilf mir, ich bekomme das nicht raus!“

– nichts zu machen.

  
Das Plastik, was vorher mal Bügelperlen gewesen waren saß so fest im Plätzchenausstecher, dass sich nichts ausdrücken ließ. Vielleicht mit dem Messer ein wenig rausschneiden. 

-> verbiegt nur den Ausstecher. 

Oh neeeein, meine Ausstecher 😫😫😫😫.

Vielleicht geht’s ja raus, wenn ich das Plastik nochmal erhitze. Also erneut rein in den Ofen. 

Und jetzt raussdrücken (geht auch nicht wirklich einfach, weil sich das Plastik ein wenig verformt und somit nachgibt). 

Übrig blieb das hier: 
   
 
Nicht wirklich das, was ich mir erhofft hatte.

Ich bestell dann schonmal neue Plastikausstecher… 

Und vielleicht behalte ich ja diesen einen Stern als Erinnerung DIES nie mehr zu tun 

  

Ein wenig Herbstdeko

Besonders im Herbst mutiere ich zum absoluten Deko-Freak. Denn wenn die Tage kürzer werden, beginnt auch draußen alles mehr und mehr grau zu werden. Bunte Blüten fehlen zusehends, die Blätter fallen von den Bäumen und alles ist irgendwie grau und trostlos. Da brauche ich es drinnen bunt und gemütlich. Meistens schmücke ich gleichzeitig für Herbst und Halloween Mitte Oktober. 

Daher weiß ich jetzt auch nicht, ob die Fledermauseulen eher zum Herbst oder zu Halloween gehören. Ich finde sie einfach nur knuffig.  

   
  
Ebenso wie die Herbst-Halloween-Girlande, die ich jedes Jahr in unseren Küchenbogen hänge (bei uns sind Küche und Esszimmer durchgängig und ohne Tür). 

  
Ein wenig Tischdeko darf natürlich auch nicht fehlen.

   

Und auch die Fenster bleiben nicht verschont 

  
  
 

Halloween-Deko

Es ist zwar noch nicht Halloween, aber da wir den Lausbub in die Deko einbeziehen und diese komplett zu machen in 14 Tagen zu stressig wäre, haben wir heute schon mal angefangen. Da wir gerade auf dem Sprung und auch morgen unterwegs sind, präsentiere ich euch die Fotos ungefiltert und unbearbeitet.😈

Fortsetzung folgt…

 
     
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
 

   
    
    
    
 

Blog-Geburtstag

Hätte WordPress mich nicht daran erinnert, wäre es mir gar nicht aufgefallen. Heute wird dieser Blog 1 Jahr alt. Kommt mir gar nicht so lange vor. Jetzt hab ich doch gar nichts vorbereitet.

Bildschirmfoto 2015-10-04 um 14.23.42

Deswegen möchte ich einfach nur diesen Moment nutzen, um DANKE zu sagen.

Erstmal ganz allgemein und in der kommenden Woche, werde ich dann hier noch einzelne Punkte einfügen.