Wie ich zu TipToi kam

„Schicksal ist, wenn man etwas findet, was man nie gesucht hat und dann feststellt, dass es genau das Richtige ist“ (unbekannter Autor)

Nachdem ich vor einer Woche bei Twitter darüber klagte, dass der Lausbub noch sehr stockend liest und keine Motivation hat, dies zu ändern, bekam ich von der lieben Frau Wundertoll (https://twitter.com/FrauWundertoll) den Rat es doch einmal mit dem System von TipToi zu versuchen.

Ich hatte den Stift zwar schon mal auf der Didakta und ich glaube auch schon einmal auf der Frankfurter Buchmesse und im Fernsehen gesehen, war davon aber bislang wenig überzeugt, weil ich den Eindruck hatte, dass er nur ein Werkzeug wäre, mit dem Kinder sich Bücher vorlesen lassen können. Da sowohl der Herzensmann, als auch ich genug Zeit zum Vorlesen haben, wenn der Lausbub alle 14 Tage am Wochenende hier ist, hattet dieses „Gadget“ bisher mein Interesse nicht geweckt.

Aber man lässt sich ja gerne belehren und lernt dazu und so schaute ich mir auf den Rat von Frau Wundertoll hin, mal ein paar Videos auf youtube dazu an. Angedacht war eigentlich mal den Leseraben auszuprobieren. Die Bücher an sich kosten bei amazon 12,99€ (http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Tiptoi+Leserabe)  und sind somit nicht wirklich weit von dem Preis eines guten Kinderbuches entfernt, jedoch sind sie ohne den TipToi-Stift nichts weiter als „normale“ Bücher und dieser kostet je nach Anbieter noch einmal satte 30-40€ (http://www.amazon.de/Ravensburger-00500-tiptoi®-Der-Stift/dp/B00385X3NK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1411815449&sr=8-1&keywords=Tiptoi+Stift).

Puh, zum Ausprobieren, ob der Lausbub daran Spaß hat und eventuell dann in die Ecke legen ganz schön viel! NEIN, das musste anders gehen!

Da wir erst seit einem Jahr hier wohnen, ist unsere Kontaktliste hier in der Gegend eher kurz und somit konnte ich Vitamin B(ekanntschaft) schon einmal ausschließen. Doch, was ein Glück, dass es heutzutage social Media-Netzwerke und ortsbezogene Gruppen gibt.

Bildschirmfoto 2014-09-27 um 13.03.12

schrieb ich am 21.09.2014 und erhielt innerhalb eines Zeitraums von einer Stunde bis zu drei Tagen zwei Antworten. Eine davon wollten mir ihre Seit verkaufen und eine war wirklich bereit es mir auszuleihen, damit ich es mit dem Lausbub zusammen testen kann. Leider war bei keinem der Angebote ein Leserabe oder eine sonstige TipToi-Leseförderung dabei. Hmmm… was also tun. Ich hatte nun die Wahl ein Set mit 2 Spielen und dem TipToi für 55€ zu kaufen, oder mir den TipToi mit Englisch-Detektiven und Bauernhof zu leihen.

Das Kaufset fiel aus oben beschriebenen Gründen relativ schnell weg und die eigentliche Idee war, das andere Set zu leihen und ein TipToi-Buch dazu zu kaufen bzw. dieses wieder zu verkaufen, sollte der Lausbub keinen Spaß daran haben.

Doch manchmal hat das Schicksal andere Pläne und so meldete sich nach vier Tagen eine weitere Mutter bei mir, die mir ein TipToi-Set mit zwei Spielen („die gehemnisvolle Maske“ und „Englisch-Detektive“), sowie dem Stift für 20€ anbot.

Ok, ich weiß immernoch nicht, ob der Lausbub drauf anspringen wird, aber ich denke für DEN PREIS !! bekomme ich es locker wieder verkauft, falls es ein sprichwörtlicher Schuss in den Ofen werden sollte.

Und so zogen gestern zwar keine Leseförderung, aber schon mal der TipToi-Stift, ein Abenteuerspiel und eine Englisch-Förderung bei uns ein.

Erste TipToi-Spiele

Erfahrungsbericht folgt.

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2 Gedanken zu „Wie ich zu TipToi kam

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