Lausbub erste Halloween-Paty

Obwohl der Lausbub eigentlich eher ein ängstliches Kind ist, was letztes Jahr Weihnachten nach dem Film „Hui-Bu“ zwei Tage lang Alpträume hatte und sich auch sehr vor der Hexe Rumpumpel im Theaterstück, welches sie mit der Schule besucht haben, fürchtete, STEHT ER DOCH TOTAL AUF HALLOWEEN!

Warum eine Kinder-Halloween-Party?

Im letzten Jahr, ist er mit seiner Mutter verkleidet von Haus zu Haus gegangen. Dieses fiel Halloween auf ein Papa-Wochenende. Dies soll nun nicht heißen, dass Papa nicht mit ihm von Haus zu Haus gegangen wäre (ich bin da so gar nicht der Freund von und distanziere mich daher), doch dort, wo wir wohnen wird dies nicht  gemacht und von daher sind die Menschen auch nicht darauf vorbereitet. Leider war unser Haus auch das einzige in der Straße, welches ein wenig geschmückt war. Als Termin wählten wir den 01.11., da wir so am Tag selbst noch ein wenig Zeit zum Vorbereiten hatten (die wir auch dringend brauchten).

Und so beschlossen wir, damit Halloween für den Lausbuben dieses Jahr nicht ausfallen muss, in unserem Partykeller (was ein Glück, dass wir sowas haben!) eine Kinder-Halloween-Party zu veranstalten. Ich glaube, was die Vorbereitungen anging, war ich noch mehr Feuer und Flamme als der Lausbub und begann schon Anfang September bei Pinterest zu stöbern und eine entsprechende Pinnwand mit Ideen anzulegen.

Die Haus-Dekoration begann pünktlich am 1. Oktober (schließlich sind die Sachen doch viel zu schön, um sie nur einen Tag lang hängen zu lassen). Einige Dinge, wie z.B. die Vampirfledermäuse, hatte ich schon im letzten Jahr (unserem ersten Jahr im gemeinsamen Haus) gebastelt, andere, wie z.B. die Türgirlande, wurden in einer Nachmittag-Bastelaktion mal flux hergestellt (siehe Beitrag Halloween-Deko und Planung der Kinder-Halloween-Party )

Auch die Discounter kamen mir sehr zu Gute. So hatte Lidl dieses Jahr diese schönen Windspiele im Angebot, sowie die komplette Verpflegung von Halloween-Süßigkeiten über Halloween-Muffins bis zu Hähnchenschnitzeln in Fledermausform und Geisterkartoffelpüffer. Ich bin normalerweise eher fürs selbst herstellen, aber diese Dinge waren optisch einfach zu sehr passend, als dass ich die Kinder mit normalen Hähnchennuggets und Pommes abspeisen wollte.

Es wird konkreter

In den Herbstferien ging die Planung dann in die Endphase. Der Lausbub wollte sich als Zombie verkleiden und wir gestalteten mit ihm kurzerhand ein Piraten-Kostüm um, welches wir bei eBay als Schnabel ersteigerten. Hier ein Loch, dort ein Blutfleck, ein paar Dreckflecken (Wasserfarbe) und zum Abschluss ein wenig Kunstblut. Fertig war das Kostüm.

ein Zombie-Kostüm entsteht.

ein Zombie-Kostüm entsteht.

Dann ging es an die Einladungen. Wir gestatteten dem Lausbub 5 weitere Kinder einzuladen. Er zählte uns 4 auf.

Die Gäste wurden per Fledermaus eingeladen

Die Gäste wurden per Fledermaus eingeladen

Gäste-Einladungen

Auch die Umschläge bekamen ein Halloween–Flair

Halloween-Spiele

Zusammen schauten wir bei Pinterest nach spielen und überlegten, was man so machen können. Wie aus der Pistole geschossen rief der Lausbub direkt „Topfschlagen!“. Des weiteren fanden Platz auf der Liste ein

– Ekel-Füllspiel (http://www.pinterest.com/pin/569353577865897328/)

– Augen-Laufen (Eierlaufen mit zu Augen angemalten Tischtennisbällen),

– Feuer-Wasser-Blitz

– Kürbiswürfeln

– Tanzen im Dunkeln

– Mumienwickeln (woraus später eine Klopapier-Schlacht werden sollte)

und

– Verstecken im Dunkeln

Auch ein paar Ausmal- und Malen-nach-Zahlen – Blätter passend zu Halloween waren schnell mehrfach ausgedruckt.

z.B.

Der Halloween-Keller

Gemeinsam schmückten wir den Partyraum mit den gekauften Dekoartikeln

Uuuuaaaaaaaa !!!!!

Uuuuaaaaaaaa !!!!!

pfui Spinne !!!

pfui Spinne !!!

<3 Schwarzlicht.

nochmal Kellerdeko

nochmal Kellerdeko

Wer zur Toilette möchte, muss an diesem Burschen hier vorbei

Wer zur Toilette möchte, muss an diesem Burschen hier vorbei

Leider hab ich versäumt ein Bild zu machen als die LED-Leiste unter der Theke angebracht war. Man stelle sich noch einen hellroten Schein vor den Ziegeln vor.

Leider hab ich versäumt ein Bild zu machen als die LED-Leiste unter der Theke angebracht war. Man stelle sich noch einen hellroten Schein vor den Ziegeln vor.

Kellerdeko

Kellerdeko

Die Party konnte steigen !! Zumindest Theoretisch !

Am 31.10.2014: Der eigentliche Halloween-Abend

Praktisch kam es so, dass einer der eingeladenen Gäste (ein Junge hier aus dem Ort) leider absagte. Doch die Mutter erwähnte am Telefon, dass er mit ein paar Kindern aus der Nachbarschaft am 31.10. (also an Halloween selbst) von Haus zu Haus ziehen wolle und fragte, ob der Lausbub da nicht Lust hätte mitzugehen. Gesagt getan und so kam der Lausbub in einem anderen Teil des Ortes, wo die Häuser auch fast alle ein wenig geschmückt waren, doch noch dazu von Haus zu Haus zu ziehen und das nicht nur mit Erwachsenen (wie im letzten Jahr), sondern mit einer Gruppe Kinder seines Alters.

Noch schnell ein Bild erhascht, bevor er loszog, um von Haus zu Haus zu gehen.

Noch schnell ein Bild erhascht, bevor er loszog, um von Haus zu Haus zu gehen.

Da ich, wie oben schon beschrieben kein Fan davon bin, ließ ich den Lausbub mit dem Lausbubpapa alleine losziehen und nutzte die Zeit, um gedanklich den nächsten Tag durchzugehen und schon einmal ein paar Dinge herauszulegen.

Gegen 19:30 Uhr war ein glücklicher Lausbub mit seinem Papa wieder da. Die Menschen in den anderen Teil des Ortes waren wohl lustiger als unsere Nachbarschaft. Viele Erwachsene waren verkleidet gewesen und der Lausbub hatte ordentlich abgestaubt (Bilder folgen). 

Am 01.11.2014: Der Tag der Kinderhalloween-Party

Nach dem Frühstück starteten wir mit den Vorbereitungen. Der Lausbub war extrem aufgeregt und fragte ständig in wie vielen Stunden denn seine Gäste kämen. Zum Glück waren sie erst für 16 Uhr geladen und so hatten wir genügend Zeit, um uns noch um die Außendeko zu kümmern. Denn was wäre denn ein Halloween ohne geschnitzten Kürbis vor der Tür. Natürlich war der noch nicht mal gekauft und so fuhren der Lausbub und Lausbubpapa zum nahegelegenen Bauernhof, der zu dieser Zeit einen Kürbis-Außenverkauf macht, während ich mich um die Verpflegung für den Nachmittag kümmerte

Halloween-Muffins mit Kaugummi- und Orangen- Topping

Halloween-Muffins mit Kaugummi- und Orangen- Topping plus Knisterkugeln oben drauf. 

Der Papa malt die Vorlage auf

Der Papa malt die Vorlage auf

Und Lausbub prickelt aus

In der Einladung hatten wir den Eingang durch den Garten angegeben, denn die Kellertreppe eignet sich wunderbar zur Dekoration mit einem Spinnen-Netz.

Der Eingang zum Halloween-Keller

Der Eingang zum Halloween-Keller

Und auch der Weg dorthin, zeigte den Besuchern schon, worauf sie sich einlassen (leider sind die Bilder im Dunkeln nichts geworden).

Grablichter säumten den Weg zum Garten

Grablichter säumten den Weg zum Garten

Selbstgeschnitzte Kürbisse vor der Haustür

Selbstgeschnitzte Kürbisse vor der Haustür

Und dann ging es auch schon los. Verkleidet als Hexe, Vampir und Zombie warteten wir auf die kleinen Gäste (Bilder gibt es aus Anonymitätsgründen davon nicht). 

Der erste Gast kommt an.

Der erste Gast kommt an.

ITS PART-TIME !!!

Mumienwickeln

Mumienwickeln

Das Ekel-Fühlspiel nach der Auflösung (Gehirn, Augen, rotzige Hexennase, Monsterohren, Hexenfinger)

Das Ekel-Fühlspiel nach der Auflösung
(Gehirn, Augen, rotzige Hexennase, Monsterohren, Hexenfinger)

iiihhhhh, Glibberaugen mit saurer Füllung

iiihhhhh, Glibberaugen mit saurer Füllung

Gummi(bärchen)-Gebisse

Gummi(bärchen)-Gebisse

Halloween-Marshmallows

Halloween-Marshmallows

Hähnchen-Schnitzel (rechts) und Geister-Kartoffelpuffer (links)

Hähnchen-Schnitzel (rechts) und Geister-Kartoffelpuffer (links)

Getränkeauswahl Teil 1

Getränkeauswahl Teil 1 (pink-Chemikalien, gelb – aufgelöster Popel, grün-Monster-Schleim,                 orange – Kürbis-Kotze

Getränkeauswahl Teil 2

Getränkeauswahl Teil 2  (Kinderpipi und Blut in Blutgruppe A+ und B+)

Knicklichtkunst im Dunkeln

Knicklichtkunst im Dunkeln

Wie jeden Abend rief die Lausbub-Mama an, um dem Lausbuben „Gute-Nacht“ zu sagen. Doch diesmal war etwas anders: Anstatt kurz angebunden mit „gut“ und „ja“ und „nein“ zu antworten, hörte der Lausbub diesmal fast gar nicht mehr auf zu quasseln. Er erzählte der Mutter was er alles gespielt hat, was es zu essen gab, was die Kinder alles gesagt haben, und und und… Ich denke das sagt mehr als jedes Resümee, was ich hier schreiben kann.

Und nun seid ihr dran:

– Was ist euer schönstes Halloween-Erlebnis mit Kindern?

– Habt ihr Vorschläge für lustige Halloween-Spiele? (ich sammle schon mal fürs nächste Jahr 😉 )

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