Toll – Tolla – Tollabox !!!

Gerade in dieser kalten und nassen Jahreszeit ist oft guter Rat teuer, wenn es um die Beschäftigung der Kinder geht.

Wenn die Legosteine schon x-Mal umgebaut sind, Gesellschaftsspiele schon 10 Mal durch sind und es draußen einfach nicht nach gutem Wetter ausschaut, ist guter Rat teuer. Denn auch man selbst ist in dieser Jahreszeit eher unmotiviert und müde (zumindest geht es uns so) und möchte am Liebsten auf der warmen Couch am Wochenende einfach nur gammeln.

Doch davon sind wenige Kinder begeistert. Der Lausbub bildet da keine Ausnahme.

Zu unserem großen Glück, durften wir am letzten Lausbubwochenende die Tollabox mit dem Thema Gesundheit testen (Wie passend: Der Lausbub kam hier am Freitag mit verschnupfter Nase und Husten an).

„Die kenn ich aus dem Fernsehen!“ jubelte der Lausbub und begann direkt die Box zu öffnen. Sehr praktisch, dass diese eine Lasche zum Aufziehen an der Seite hat. 

So brauchte er weder Schere noch Messer.

Zum Vorschein kamen 3 bunte Tüten

 

Tüte Nr. 1: Der Lausbub gestaltet und füllt seine eigene Kuschelbakterie 
Der Lausbub entschied sich zuerst die Kuschelbakterie herzustellen. Bis auf eine Schere und einen schwarzen Filzstift, sind alle Materialien, die dazu benötigt werden in der Box zu finden, sodass wir sofort loslegen konnten. Während wir versuchten den Lausbub zum Lesen der einzelnen Abschnitte zu motivieren versuchten, hatte dieser schon anhand der Bilder erkannt, was zu tun war (ok, dann halt so). Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß dabei und der Lausbub konnte mit seinen 7 Jahren wirklich alles alleine machen und war mega stolz auf das Endprodukt. Nebenbei erfuhren wir sogar, dass er in der Schule mal eine „Nadel- und Faden-AG“ besucht hat. Er erzählt sehr wenig bis gar nichts von der Schule und auch die Informationen, welche wir von der Kindsmutter bekommen sind eher spärlich (aber das soll hier nicht Thema sein). 
Besonders cool findet der Lausbub übrigens, dass man die Augen und den Mund der Kuschelbakterie aufgrund des Klettverschlusses immer wieder abnehmen und dranheften kann.

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Tüte Nr. 2: Wir stellen Lavendelseife her
Kaum fertig, hörten wir ihn sagen „Ich will noch was machen!“. Eher ungewöhnliche Worte für den Lausbub, der ständig neue Reize braucht und dem schnell eine Sache langweilig wird.

Diesmal entschied er sich für die Produktion der Lavendel-Seife. Auch hier wurden nur wenige Dinge aus dem Haushalt (Wasser, Esslöffel und wasserfeste Unterlage) benötigt, damit es losgehen konnte.
Seifenflocken in der angegebenen Menge auf den Teller geben, klein drücken, zu einem kleinen Haufen zusammenschieben, Lavendel dazu und ein wenig Wasser drüber. Schon fast fertig. Nun muss die Seife nur noch zu einem Klumpen geknetet werden. Nach der Anleitung versuchten wir es erst mit einem Seifenball und wurden von Mal zu Mal immer mutiger, sodass mit Hilfe von Plätzchenausstechern insgesamt Würfel-, Kugel- und Kamelseife für hier,  Winnie-Pooh- und Tigger-Seife für den Lausbub, eine Herzseife für die Lausbubmama und eine runde Seife mit Buchstaben, die der Lausbub am Sonntag bei einem Geburtstag verschenkt hat (dafür war es sehr günstig, dass direkt passende Plastiktütchen und Kräuselband in der Tolla-Box-Tüte enthalten waren).
Übrig blieben noch genug Zutaten für mindestens die doppelte Menge Seife, die wir noch herstellen können.

Nachdem der Lausbub nach dem ersten Mal kneten bemerkt hatte, dass die Seifenflocken ein wenig an den Fingern kleben und das ganze Anfangs eine etwas schleimige Konsistenz hat, durfte ich die restlichen Seifen kneten. Er hat jedoch die Zutaten zusammengemischt und auch dabei geholfen auszustechen. Auch der Herzensmann kam dazu und half mit.
Während wir dem Lausbub beim Herstellen der Kuschelbakterie nur zugesehen hatten, waren diesmal nun alle beteiligt.

Ein Projekt für die ganze Familie.


 

Tüte Nr.3: Die Tollaklinik
Am nächsten Tag, öffneten wir gemeinsam die dritte und letzte Tüte, welche die Materialien für die Tollaklinik erhielt. Dabei geht es darum, dass das Kind verschiedene Räume, welche auf Pappe gedruckt sind, von dem Kind ausgemalt und mit Hilfe von 2 Pfeifenputzern so zusammengesteckt werden, dass ein 3-dimensionales Krankenhausgebäude entsteht (Ein Bild kann ich an dieser Stelle nicht einfügen, da wir noch nicht fertig sind). Dazu gibt es bunte Pappfiguren, welche auf Plastikstandfüße gesteckt werden können, sodass man mit mehreren Figuren gleichzeitig spielen kann, ohne alle festhalten zu müssen. Benötigt werden außerdem dazu neben den Materialien aus der Tollabox-Tüte lediglich Buntstifte und eine Schere.
„Es wäre gut, wenn in der Box Spezialstifte dabei gewesen wären“, kommentierte der Lausbub. Denn leider sah man die Farbe unserer Bunststifte auf dem Karton kaum und die Filzstiftfarbe zog nicht direkt ein, so dass einige Farbe an der Lausbubhand landete (er ist da sehr pingelig und mag sowas überhaupt nicht).

Nichtsdestotrotz hat der Lausbub fleißig sein Zimmer ausgemalt, verlor aber bald die Lust, sodass wir die Fertigstellung dieses Projektes auf das nächste Lausbub-Wochenende verschoben haben.
Toll fand er die beigelegten Sticker, welche nach Belieben in die Tolla-Zimmer geklebt werden können. Aus den vorgestanzten, überstehenden Teilen der Tolla-Klinik hat der Lausbub noch eine Vulkanrakete gebaut. Es wurde

Weiter sind wir an diesem Wochenende noch nicht gekommen. Die Fertigstellung der Klinik und die Tollaklinik stehen also noch aus.

– Leider hat der Lausbub bisher kein Interesse daran gezeigt die Klinik fertigzustellen, aber er malt allgemein eher wenig.-

Erste Fazit: 
Die Tollabox  ist wirklich eine Tolla-Sache, da sie sehr vielseitig ist. Neben Nähen und Schneiden, konnte der Lausbub selbst gestalten und kreiieren. Die Kreativität des Kindes wird gefördert und die Anleitungen sind so gestaltet, dass sie auch ohne Lesekenntnisse verstanden werden. Wenn die Tollabox ankommt, kann es sofort losgehen, denn die wenigen Utensilien, die zur Erstellung der Projekte benötigt werden, hat jeder im Haushalt.
Inspiriert von den tollen Ideen, hat der Lausbub selbst aus den Pappresten noch etwas gebastelt.
Jede Tollabox hat ihr eigenes Thema und das sich die gesamte Box mit allen Projekten und der Tollageschichte dreht. Die entstehenden Produkte sind kindgerecht und besonders an dieser Box finde ich toll, dass es Dinge sind, die nicht einfach so im Regal stehen. die Seifen sind tolle Geschenke, die Kuschelbakterie ist nun fester Bestandteil im Lausbub-Bett und was mit der Tolla-Klinik passiert, werden wir sehen, wenn sie fertig ist. Auch über die Tolla-Geschichte werde ich noch berichten.

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