Ein Computer für einen 9Jährigen – muss das denn sein?

Wer die Bilder im letzten Blogbeitrag durchgesehen hat, wird erkannt haben, dass im Zimmer des Lausbubs nun ein Computer steht. „Ein Computer für einen 9Jährigen – muss das denn sein?“, wurde ich schon gefragt.

 

Ja, wir halten es für sinnvoll,
1. Um dem Lausbub damit zu zeigen, dass er jetzt nicht mehr der Kleine ist, sondern bald der große Bruder ist und große Brüder haben nunmal Dinge und dürfen Sachen, die kleine nicht dürfen.
2. Man als Elternteil in der heutigen Zeit nicht an Medien vorbeikommt (ja, wir haben früher auch ohne überlebt, aber heute ist das nicht so).
3. Der Lausbub momentan noch sehr harmlos ist, was Dinge angehen, die er mit dem Computer macht und man ihn jetzt am Besten auf den Umgang mit diesem Medium vorbereiten kann.
4. Last but noch least: Der Lausbub keinen freien Zugang zu Internet, Apps und Spielen hat (Erläuterung folgt).

Denn eines war und ist uns wichtig und das ist, dass der Lausbub nicht frei entscheiden kann, was er sich gerade ansieht, was er spielt, herunterläd und auch nicht wie lange.
Daher läuft auf diesem Computer eine Kindersicherungs-Software der Firma Salfeld.

Diese bietet dem Lausbub folgende Möglichkeiten seinen Computer zu nutzen: 

1 Stunde spielen pro Tag (und zwar nur von uns installierte Spiele)
1 Stunde Internet am Tag (hier haben wir die Whitelist der Software aktiviert d.h. der Lausbub kann nur auf Seiten, die wir vorher für ihn eingestellt haben. Neue Seiten werden gemeinsam gesichtet und dann bei Bedarf zur Liste hinzugefügt).
Wichtig: Youtube kommt erst einmal nicht auf diese Whitelist, da die Seiten entweder nur freigegeben oder nur gesperrt werden können und auf Youtube sich Videomaterial befindet, dass definitiv nicht für 9jährige geeignet ist. Der Lausbub weiß aber, dass er jederzeit zu uns kommen kann, wenn er etwas dort schauen möchte und das im Wohnzimmer (wo wir dabei sind) dann auch darf.
Unbegrenzte Nutzung von Microsoft Word und Paint (denn das schadet nicht, wenn er sich mit den Funktionen dieser Programme vertraut macht).
Unbegrenzte Nutzung der voreingestellten Itunes-Bibliothek (darin hat der Lausbub alle seine Hörspiele und Alben)
– Keine Nutzung des Computers vor 8 Uhr morgens oder nach 21 Uhr abends. 

Zudem haben wir mit dem Lausbub zusammen einen Internetführerschein gemacht, der ihn spielerisch an die Gefahren und Stolperfallen der Internetnutzung heranführt. Diesen findet ihr auf https://www.internet-abc.de/kinder/lernen-schule/surfschein/.

Wie handhabt ihr das mit euren Kindern und der Nutzung des Computers/Internetzugangs?

 

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