#UnserWochenendeInBildern 09.-11.Dezember 2016

Dies ist das erste Mal, dass ich unser Wochenende in Bildern verblogge und vielleicht das letzte Mal Papa-Wochenende für den Lausbub vor der Geburt des Nimmerland-Babys.Ein wenig wehmütig stimmt das ja schon und ich weiß auch immernoch nicht wie ich das mit diesem Blog und meinem Twitter-Account machen werde. Die Überlegungen gehen in Richtung Twitternamen ändern und dort für beide twittern (sonst wird es denke ich schwer es auseinander zu halten) und den Blog für die Sachen mit dem Lausbub zu lassen. Das Nimmerland-Baby würde dann seinen eigenen Blog bekommen. Aber ob es da in der Anfangszeit viel Interessantes zu bloggen gibt? Klar, der Alltag mit Baby ist etwas Neues, aber besonders am Anfang doch sehr darauf fixiert die Grundbedürfnisse des Babys zu stillen. Mal schauen. Auf jeden Fall soll dieser Blog für den Lausbub bleiben.

Nun aber zu unserem letzten Wochenende:
Wer mir auf Twitter folgt weiß bereits, dass der Herzensmann den Lausbub immer erst Freitag abends abholt. Meist sind sie vor 18 Uhr nicht hier d.h. unser wirkliches Wochenende beginnt erst samstags. Der Freitag Abend ist eigentlich nur ankommen, gemeinsames Abendessen und zu Bett gehen.

Kurz zum Freitag:

Der Freitag begann damit, dass der Lausbub die Säckchen seines Adventskalenders lehrte und sein Lego-Modell weiter baute (wir kaufen für den Adventskalender seit mehreren Jahren ein größeres Lego-Modell und teilen es auf die 24 Tage auf).

Danach suchte er unseren Weihnachtselfen „Tom“ (Blogeintrag dazu folgt)

und dann  war es dann schon Zeit für das Abendessen und danach zu Bettgeh-Zeit für den Lausbub.
Seit mehreren Papa-Wochenenden war dies mal wieder das erste, an dem der Lausbub ohne Probleme einschlief. An denen davor (seit den Sommerferien) war er oft überdreht und kam noch 3-4 Mal runter, weil er Bauchschmerzen hatte, ihm zu warm war oder er einfach nicht schlafen konnte.

Der Samstag:
Der Samstag begann wie immer mit einem Müsli- Frühstück (hier merke ich, dass ich noch ganz schön üben muss, wenn ich die Wochenenden verbloggen will, denn es fehlen mir einige Fotos).
Der Tag erfreute uns mit wunderschönem Wetter (zumindest für Dezember) und angenehmen 10°C. Deshalb beschlossen wir mit dem ferngesteuerten Auto an den Rhein zu gehen. Die Besonderheit bei diesem Auto, genauer dem Hot Wheels Terrain Twister, ist, dass er auf allen möglichen Untergründen und sogar auf dem Wasser fahren kann und so wechselten wir uns ab bis der Akku absolut leer war und das Fahrzeug sich keinen Milimeter mehr bewegt.

 Da wir schon mal am Rhein waren, bot es sich an den nahe gelegenen Spielplatz zu besuchen.

 Das war mir gar nicht so unrecht, denn das Nimmerland-Baby drückte ganz schön nach unten und mein Rücken beschwerte sich schon und wünschte sich etwas Ruhe. Also setzte ich mich auf eine Bank am Spielplatz und schaute dem Herzensmann zu wie er den Lausbub auf dem Karusell anschupste. Denn leider war kein anderes Kind auf dem Spielplatz.

Als dann der Hunger aufkam, machten wir uns auf den Weg zurück. Während ich mich auf die Couch lümmelte, bereitete der Herzensmann die Lasagne nach dem Rezept vor, welches ich ihm soufflierte und der Lausbub schaute sich Hotwheels im Internet an.

Nach dem Mittagessen gelüstete es dem Lausbub nach Zocken auf dem Nintendo DS und ganz entgegen meiner sonstigen Einstellung, die eigentlich „nein“ gesagt hätte (denn der Lausbub hatte schon vor dem Frühstück in seinem Zimmer Computer gespielt und vor dem Mittagessen Internet gehabt), erlaubte ich es ihm. Wie auf Twitter zu lesen war, sollte das nicht ungestraft bleiben, denn der Lausbub wusste danach absolut nichts mit sich anzufangen. Alles war doof. Er lief dem Herzensmann auf Schritt und Tritt hinterher, setzte sich neben ihn wo er sich setzte, schaute ihm bei allem was er tat über die Schulter und kommentierte. Dies tat er geschlagene 3 Stunden lang. Ich hielt meinen Mund, um nicht die Böse zu sein, war aber sehr genervt. Zwischendurch zog ich mich ins Schlafzimmer zurück unter dem Vorwand etwas lesen zu wollen einfach nur um ein wenig Ruhe zu haben. Doch da der Herzensmann am Vormittag die Wäsche angesetzt hatte und diese dann nach oben brachte zum Falten und Einräumen, waren der Lausbub und er auch bald dort und das Spielchen ging weiter. Es ging so lange bis es Zeit für das versprochene Kinderkino war. Eigentlich hätte ich nicht übel Lust gehabt den Film ausfallen zu lassen, damit der Lausbub nicht noch mehr Berieselung hatte, aber versprochen ist versprochen und (auch wenn es gemein klingt) in der Zeit konnte er schon mal nicht kommentieren.
Im Kinderkino (bei uns unterm Dach, näheres unter Was es mit dem Kinderkino auf sich hat) lief „The nightmare before christmas“. Dazu gab es Abendbrot in Häppchenform, Plätzchen und ein wenig übrig gebliebener Süßkram von Halloween.

Der Sonntag:

Auch in der Nacht zum Sonntag hat unser Weihnachtself wieder zugeschlagen 

Sonntag Morgen begann auch mit einem Müsli-Frühstück allerdings nicht bei uns zu Hause, sondern im Flakes-Corner in Köln. Der Lausbub war natürlich komplett überfordert von der Menge an verschiedenen Sorten und sagte spontan „Ich nehme die, die wir auch zu Hause haben“ (#Kinderlogik). 

Zum Glück gab es die gleiche Sorte auch aus Amerika (welche natürlich dann auch anders schmeckt) und mit ein wenig Beratung fand der Lausbub auch noch eine zweite Sorte und ein Topping, sodass es sich dann doch lohnte mehr Geld als gewöhnlich für eine Schüssel Müsli auszugeben.

Aber verstehen kann mans, wenn man sich mal vorstellt wie diese Wand aus Müsli auf einen 9jährigen wirken muss. Im Nachhinein will er aber dort uuuuunbedingt wieder hin.
Seit Neustem gibt es im Flakes-Corner in Köln auch Gesellschaftsspiele und so wurde nach dem Frühstück noch eine Runde Pack-Esel gespielt, bevor es wieder nach Hause ging.
Für den Nachmittag stand der Nordische Weihnachtsmarkt im Neulandpark in Leverkusen auf dem Programm. Im Gegensatz zu anderen Weihnachtsmärkten hier in der Region ist dieser mit seinen roten Häuschen wirklich etwas Besonderes. Es gibt außer dem Handwerk keine Verkaufsstände mit Neuware und auch für Kinder ist es dort viel angenehmer als zwischen überfüllten Glühweinbuden. Hier ein paar Impressionen, die es denke ich sehr gut verdeutlichen was ich meine:

Nach dem Weihnachtsmarkt war das Papa-Wochenende auch schon fast wieder vorbei und der Lausbub wurde nach 2 Runden Malefiz nach Hause gefahren. 

Bis auf die halbe Stunde vor dem HipHop-Training dienstags, wird er erst nach Weihnachten wieder hier sein. Ob dann auch schon sein Brüderchen bei uns ist? Es bleibt spannend…
 

 

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